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Ferien auf dem Bauernhof in der Toskana - Agritourismus in der Toskana Bed and BreakfastProvinzen der Toscana: Nützliche Informationen zu Kultur und Tourismus |
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| Florenze | Livorno | Lucca | Massa Carrara | Pisa | Pistoia | Prato | Siena | ||
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Die Toscana gehört zu denjenigen
Regionen Italiens, die die meisten Besucher anzieht. Hierzu
trägt vor allem ihre große Vielfalt an
landschaftlichen-, künstlerischen-, kulturellen- und
geschichtlichen Attraktionen bei. Ausgehend vom Norden erreicht man
Lunigiana mit Pontremoli, der Heimat der Buchhändler und
Fosdinovo mit seinem wunderschönen Malaspina Schloß aus dem
14. Jhdt. In der Nähe liegt die Garfagnana und Castelvecchio,
die Heimat des Dichters Giovanni Pascoli, sowie Pieve di
Brancoli, romanischen Ursprungs.
In den bewaldeten Bergen Pistoias gibt
es viele Urlaubsorte wie S. Marcello, Gavinana und Maresca,
aber auch Wintersport kann in Cutigliano und Abetone betrieben
werden. In der Gegend von Florenz sollte man das
Franziskanerkloster Bosco dei Frati, dessen Ursprünge in der
Renaissance liegen, besuchen. Es beherbergt ein Holzkreuz, das
Donatello zugeschrieben wird. In dieser Gegend befinden sich
auch Scarperia mit dem Palazzo Pretorio aus dem 14. Jhdt., die
Medicivilla von Cafaggiolo aus dem 15. Jhdt. und der
romanische Borgo S. Lorenzo mit der Kirche gleichen Namens. Im
Casentino ist das pittoreske Dorf Vallombrosa mit
Kloster ebenso erwähnenswert, wie Stia, Poppi und
Bibbiena, die reich an Kunst und Architektur sind, oder die
Einsiedelei Eremo di Camaldoli mit Klosterzellen aus dem 11.
Jhdt. und das Franziskanerheiligtum Verna mit der Kirche S.
Maria degli Angeli (14. Jhdt.), sowie einer Basilika aus dem
14.-16. Jhdt. Im Herzen der Region erwartet
Volterra, etruskischen Ursprungs, die Besucher mit einem
romanischen Dom, dem Palazzo dei Priori (14. Jhdt.) und einem
hochinteressanten, etruskischen Museum. Zwischen Florenz und
Siena befindet sich S. Gimignano, berühmt für seine vielen
Türme, die Collegiata (12. Jhdt.), den Palazzo della Podestà
(12-13. Jhdt.) und der romanisch-gotischen Kirche S. Agostino.
Italienischen Manierismus kann man am Palazzo Campana von
Colle Val d‘ Elsa betrachten. In der Nähe von Siena liegt die
Abtei Monte Oliveto Maggiore (14.-16. Jhdt.) mit Fresken von
Signorelli und Sodoma. Weiter geht es nach Montalcino mit
seiner wunderschönen Collegiata (12.-13. Jhdt.), Montepulciano
reich an Gebäuden aus der Spätrenaissance und Pienza, das von
Papst Pius II in reinster Renaissancearchitektur erbaut wurde.
Richtung Süden kommt man nach
Radicofani und die ruhigen Urlaubsorte am Fuße des Amiata
Berges, z.B. Castel del Piano, Arcidosso, S. Fiora, Pian
Castagnaio und Abbadia S. Salvatore. Interessant ist auch eine
Besichtigung der Altstadt von Arezzo. Von dort geht es weiter
in das Val di Chiana, nach Monte San Savino mit einer im
Renaissancestil erbauten Loggia dei Mercanti und dem
mittelalterlichen Landflecken Gargonza. Das im Val di Chiana
gelegene Cortona war eine der 12 Städte der etruskischen
Konföderation. Mit Ausnahme einiger Renaissancegebäude, bietet
es dem Besucher eine überwiegend mittelalterliche Architektur,
die zusammen mit den engen, steilen Straßen wesentlich zu
einem suggestiven Stadtbild beiträgt. In Kirchen und Museen
finden sich viele sehenswerte Kunstwerke. Nicht vergessen werden soll die Abtei
S. Galgano zwischen Siena und Grosseto, eines der wichtigsten
Beispiele gotisch-zisterniensischer Architektur und die
wunderschöne Stadt Massa Marittima. In Richtung Tyrrhenisches Meer beginnt
die Maremma mit dem Naturschutzpark Monti dell’Uccellina, eine
typisch mediterrane Landschaft besonders reich an Fauna und
Flora. Badeorte wie Forte dei Marmi, Lido di
Camaiore, Viareggio, das exklusive Punta Ala, Castiglione
della Pescaia, Marina di Grosseto, Porto S. Stefano und Porto
Ercole sind beliebte Ferienziele. Die Inseln Elba mit seinem milden
Klima, Giglio oder Capraia sollen nicht unerwähnt bleiben. Kurorte sind das weltbekannte
Montecatini im Nievole Tal gelegen, aber auch Chianciano im
Val di Chiana.
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